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Der überraschende Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 bedeutet eine Zäsur in der modernen Geschichte Syriens: Die von Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) angeführte Militäroperation beendete Jahrzehnte brutaler, autoritärer Schreckensherrschaft. Der neuen islamistisch geprägten Regierung um Präsident Ahmad al Sharaa ist es bei aller berechtigter Kritik gelungen, ein gewisses Maß an Stabilität wiederherzustellen. Trotz der wirtschaftlich weiterhin prekären Situation und bestehender Konflikte gibt das letzte Jahr Anlass zur Hoffnung: Zivilgesellschaftliche Räume öffnen sich langsam, politische Meinungsäußerung ist in Teilen wieder möglich und die Zuversicht ist bei vielen Syrer*innen vor Ort und in der Diaspora zurückgekehrt.
Alsharq-Mitarbeiter Hani Can, der in Damaskus aufgewachsen ist und in der dortigen Kunst- und Kulturszene verwurzelt war, lädt Euch ein zu einer spannenden Pilotreise. Diese führt nach Damaskus und voraussichtlich nach Sednaya, Hama, Homs, Palmyra, Lattakia und Aleppo. Die Reise wird von gesellschaftspolitischen Begegnungen und den biografischen Zugängen der Reiseleitung bereichert werden. Dabei wird das unfassbar reiche geschichtliche Erbe Syriens nicht zu kurz kommen.
Normalpreis
Ermäßigt
Content Left Column:
Vor 15 Jahren sollte die allererste Alsharq-Reise nach Syrien führen. Die Revolution und die brutale Reaktion der Assad-Diktatur auf den Aufstand verhinderten damals die Durchführung. Mit dem Fall des Regimes haben wir nun endlich die Möglichkeit, unser Vorhaben durchzuführen.
Von Beirut nach Damaskus - Fokus Syrisch-Libanesische Beziehungen
Unsere Reise beginnt in der mediterranen Metropole Beirut, wo wir uns mit den vielschichtigen syrisch-libanesischen Beziehungen auseinandersetzen. Bis 2005 war Syrien während der Assad-Diktatur Besatzungsmacht im Zedernstaat und betrachtete das Nachbarland als 15. Provinz Syriens, die von der französischen Kolonialmacht unrechtmäßig abegtrennt worden sei. Gleichzeit war das Wirtschaftsniveau im Libanon deutlich höher, sodass neben Soldaten auch sehr viele Syrer*innen im Billiglohnsektor nicht zuletzt in der Landwirtschaft und im Bausektor im Nachbarland tätig waren. Seit 2010er lebten zeitweise bis zu 2 Millionen syrische Kriegsgeflüchtete im Libanon, wobei Syrien während Gewalteskalationen zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee wiederholt Zehntausende Libanes*innen beherbergte.
Content Right Column:
Eine Studienreise mit Fokus auf die Zivilgesellschaft und das historische Erbe
Am zweiten Tag der Reise geht es mit dem Reisepass dann über die Grenze, wo wir uns zunächst in Damaskus ausführlich Zeit für Gespräche mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und die zahllosen historischen Highlights nehmen. In den folgenden elf Tagen besuchen wir je nach den politischen Gegebenheiten den Großteil der syrischen Provinzen und lernen Wiederaufbauinitiativen, politische Aktivist*innen und auch die unterschiedlichen religiösen Gemeinschaften kennen. Darüber hinaus liegt auf unseren Weg ein unfassbar reiches historisches Erbe: Von der antiken Oasenstadt Palmyra über das altorientalische Kloster Mar Musa bis hin zur Zitadelle von Aleppo.
Hinweis: Die Sicherheitslage ist in den meisten Landesteilen gut. Angesichts schwelender Konflikte zum Beispiel im Nordosten sowie in Suweida, ist bei dieser Piltoreise jedoch noch nicht im Detail absehbar, ob wir alle geplanten Orte tatsächlich besuchen können. Wir beobachten die Sicherheitslage genau und entscheiden kurzfristig die genaue Route. Von der Reiseteilnehmer*innen wünschen wir uns diesbezüglich die Bereitschaft, flexibel auf kurzfristige Planänderungen einzugehen.
Im reisepreis inbegriffen:
- Transport im privaten Reisebus
- Sämtliche Eintrittsgelder
- 13 Übernachtungen im geteilten Doppelzimmer
- Halbpension
- Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
Zusätzliche leistungen:
- Visumsgebühr
- An- und Abreise mit dem Flugzeug
- Reiseversicherungen
- Unterbringung im Einzelzimmer
- Zusätzliche Übernachtungen vor Reisebeginn oder nach Reiseende
- Verpflegung außerhalb der Halbpension
- Trinkgelder
Reisehinweise Ende:
Die Alsharq Reise GmbH behält sich vor, die Reise bei zu geringer Teilnehmendenzahl abzusagen. Wir empfehlen daher, mit der Flugbuchung auf die endgültige Zusage der Reisedurchführung seitens Alsharq zu warten.




